Protokoll der Präsidiumssitzung vom 02. November 2006
Sitzungsleitung: Sebastian Kolodzeyzik 1.8
Protokoll: Steffen Heil 7.9
Ort/Zeit: Wohnheim Guckelsberg, Heimbar, 02.11.2006, 19:45 - 21:30
Anwesend: Abdelhak Bellamou 9.2, Peter Bognar 8.0, Oliver Bühler 10.7, Jan Christoph 10.3, Stefan Densow 1.2, Arnd Hartmanns 7.6, Steffen Heil 7.9, Sebastian Kolodzeyzik 1.8, Melanie Lang 7.3, Jochen Meiers 3.3, Christin Müller 7.0, Jiang Tao 11.3, Judith Tinnes 4.7
Entschuldigt: Thomas Bühler 4.6, Tamara Heil 7.9, Robert Neßelrath, Alexander Müller-Kehrmann 11.0.1, Matthias Terhardt
Unentschuldigt: Melissa Mapaga 2.5
Gäste: Daniel Bura 11.0.2, Christin Müller 7.0
0. Begrüßung durch den Heimpräsidenten
1. Heimvollversammlung
Die Amtsperiode des amtierendes Präsidiums endet zum 01.12.2006, Neuwahlen müssen durch die Heimvollversammlung durchgeführt werden.
Als Termin wird Donnerstag, der 23.11.2006, 19:30 vorgeschlagen. Wir beginnen mit dem Aufbau um 19:00 und versuchen mit der HVV um 19:30 tatsächlich zu starten. (In den vergangenen Jahren begann die eigentliche HVV meist erst ca 45 Mintuten nach dem angekündigten Zeitpunkt.)
Sebastian wird einen entsprechenden Aushang erstellen. Steffen wird sich um Flyer kümmern.
Die Flurräte sollten VOR dem 20.11.2006 eine Flurversammlung abhalten. Dabei muss der Flurrat für das kommende Semester gewählt werden und der alte entlastet werden. (Jochen informiert Melissa.)
2. Nächste Präsidiumssitzung / Entlastung
Das Präsidium tritt am 21.10.2006, 20:15 erneut zusammen, um eventuell anstehende Punkte zu klären und eine Entlastung im Sinne der Satzung durchzuführen.
3. Allgemeines
a) Computer-Situation. Die beiden Computersysteme im Fernsehraum waren im August (vermutlich wegen einer Überspannung) ausgefallen. Einige Komponenten sind definitiv defekt, andere eventuell noch brauchbar. Die Instandsetzung der Reste wäre kaum preiswerter gewesen als eine Neuanschaffung, daher haben die Netzwarte einen neuen Computer bestellt und installiert. Für einen zweiten war zunächt kein Geld verfügbar.
b) Tutorentreffen. Am 26.10.2006 hat ein Tutorentreffen aller Tutoren im Studentenwohnheim Waldhaus stattgefunden. Der Wohnheim Guckelsberg war durch Alexander, Arnd, Jan und Steffen vertreten. Interessante Punkte aus dem Gespräch:
- In Homburg ist die Renovierung des Wohnheims Waburgring nahezu abgeschlossen. Die Studenten sind sehr zufrieden.
- In Saarbrücken steht eine Renovierung eines Teils des Wohnheims Waldhaus an.
- Im Waldhaus war Wasser eingedrungen und hat den Server "geflutet". Er wurde mit Mitteln aus dem Tutoren-Fonds des Studentenwerks ersetzt.
c) Tutoren-Fonds. Das Studentenwohnheim Guckelsberg kann je Semester 460€ vom Studentenwerk beantragen. Es gibt einen Sockelbetrag von 280€ und weitere 180€, die in gleicher Höhe vom Wohnheim mitgetragen werden müssen. Ein Antrag über 350€ könnte also z.B. mit 315€ bezuschusst werden (280 + 70/2). Diese Gelder wurden von uns in den letzten 5 Semestern nicht in Anspruch genommen und sind zum Teil verfallen, da es die Heimpräsidenten, die den Kontakt mit dem Studentenwerk halten, versäumt hatten, sie rechtzeitig anzufordern. Wir können noch für das Wintersemester 05/06 und für das Sommersemester 06 rückwirkend bis zum 01.12.2006 Mittel beantragen. Die Gelder für das laufende Semester sind bis nächstes Jahr abrufbar. Der Präsidium beschließt, die Rechnung für den Tisch-Kicker (ca 1500 €) beim Studentenwerk vorzulegen. Alternativ existieren noch Rechnungen für den Fernseher und die Computer. Wir hoffen, die 920€ für die letzten beiden Semester so noch zu erhalten.
d) Neuanschaffungen. Die Netzwarte beantragen nun auch den zweiten Computer auf dem Dach zu ersetzen, sowie einen Überspannungschutz und zusätzlichen Arbeitsspeicher für den Wohnheim-Server anzuschaffe. Die Kosten sollten sich auch knapp 400€ belaufen. Das Präsidium beschließt die Anschaffung.
e) Alt-Hardware. Die alten Hardwarekomponenten aus den alten Computern sind in den neuen Rechnern aus Kompatibilitätsgründen nicht verwendbar. Wir werden prüfen, ob diese im Heimbarrechner verwendet werden können, ansonsten werden Daniel und Peter versuchen, diese über eBay zu veräußern. Eventuell kommt auch ein Verkauf IM Haus in Frage, Oliver hat eventuelles Interesse angemeldet. Die Netzwarte und der Kassenwart werden sich darum kümmern.
f) Entlastung. Die anstehende Entlastung der Präsidiumsmitglieder auf den nächsten Präsidiumssitzungen soll etwas geregelter ablaufen als in den Vorjahren. Dazu beschließt das Präsidium, daß nicht anwesende Mitglieder sich mit zwingendem Grund entschuldigen müssen und den Entlastungsbericht den Heimpräsidenten abliefern müssen, sonst werden diese nicht entlastet.
g) Fernsehraum. In den vergangenen Wochen nimmt der Vandalismus im Fahrstuhl und besonders auf dem Dach enorm zu. Immer häufiger werden Feiern größerer Gruppen auf dem Dach wahrgenommen, die dieses nicht gemietet haben. Dies ist akzeptabel, solange diese nicht das Recht beanspruchen, andere an der Nutzung des Fernsehraums zu hinden und solange der Raum einwandfrei hinterlassen wird. Dies ist leider nicht der Fall. Besondere Vorkommnisse gab es mit den Computern, die von nicht authorisierten Personen manipuliert wurden und mit dem Fernseher. Dieser wurde in der Nacht nach der Semestereröffnungsfete des Asta unsachgemäß und ohne Kenntniss des Präsidiums von seinem Platz entfernt, dabei wurde das Stromkabel durchgerissen (!). Zum Glück gab es keine weiteren Beschädigungen, Frank Lambert 9.0 hat den Fernseher freundlicherweise repariert. (Auf Dauer sollte vielleicht noch eine Zugentlastung für die reparierte Stelle angebracht werden.)
Das Präsidium überlegt, wie man sich zukünfig vor diesen Problem schützen könnte. Daß Vandalismus nicht komplett verhindert werden kann, ist klar. Doch der Fernseher hat einen Wert von ca 700 €, die Computer je ca 300 € und der Netzwerkschrank könnte ebenfalls beeinträchtigt werden.
Es bestünde die Möglichkeit, eine Netzwerk-Kamera zu installieren. Dies soll abschreckend wirken und die Hemmschwelle erhöhen. Andererseits bestehen Bedenken zur Privatsphäre. Wir werden dies auf der Heimvollversammlung besprechen, da diese Entscheidung sowieso nicht vom Präsidium getroffen werden kann.
h) Netzwerk-Aktion. Die Netzwarte informieren, daß sie im Moment eine Erfassung der Verkabelung im Haus durchführen. Die bestehenden Tabellen sind nicht korrekt. Dazu ist es nötig, daß die Netzwarte für wenige Sekunden einen Laptop zur Bestimmung des Switch-Ports an JEDE Netzwerk-Dose anschließen. Die Aktion ist im Fahrstuhl angekündigt, hat bereits begonnen, soll bis zur HVV abgeschlossen sein und dauert je Zimmer maximal eine Minute (mit Begrüßung und Erklärung).
i) Kopierer. Der Kopierer ist mal wieder "defekt". Er zieht schwarze Streifen über Teile der Kopien und blendet andere Bereiche weg. Sebastian wird die Aufstellerfirma informieren. Offenbar ist das Problem die unsachgemäße Aufstellung. Es wird darauf hingewiesen, daß die Kopierkarten im Wohnheim sich von den Kopierkarten in der Uni unterscheiden, auch wenn dies optisch nicht erkennbar ist. Diese Karten können nicht im Tausch verwendet werden!
j) Ausstände. Ein Präsidiumsmitglied (auf der Sitzung genannt, hier aus Datenschutzgründen nicht genannt) schuldet der Wohnheim-Kasse noch 900 €. Sebastian und Peter werden sich darum kümmern.
k) Konten. Es ist nach wie vor unklar, ob der (seit längerem im Amt befindliche) Kassenwart Zugriff auf die Konten hat. Das Problem liegt darin, daß die Konten als Privat/Firmen-Konten geführt werden. Eventuell wäre es sinnvoller hier ein Vereinskonto zu verwenden. Peter und Sebastian werden sich mit diesem Problem befassen. Allerdings ist dazu Eile geboten: Die einzigen, die definitiv Zugriff haben, sind die amtierenden Heimpräsidenten. Diese werden das Wohnheim aber zum 01.12.2006 verlassen.
l) Fernsehen. Die Empfangsanlage macht seit Jahren Probleme. Nun allerdings beginnen einzelne Programme so schlecht zu werden, daß diese nicht mehr zu betrachten sind. Einige "laufen" vertikal durch (bei hellen Bildern). Außerdem ist die Qualität bei anderen Sendern wohl von Wohnung zu Wohnung unterschiedlich, was vermuten lässt, daß auch die Verkabelung in keinem guten Zustand ist.
Im Moment basiert der Empfang auf analogen Sateliten, dort werden die Sender jedoch nach und nach abgeschaltet.
Ein Umstieg auf digitale Sateliten wäre mit Kosten von ca. 20.000 € verbunden - alleine für die Anlage, die Verkabelung ist hier nicht eingeschlossen. Aber die meisten digitalen Programme werden wohl ab Beginn nächsten Jahres grundverschlüsselt sein und eine Entschlüsselung für das gesamte Wohnheim scheint rechtlich nicht machbar. Dann würde jeder Bewohner einen eigenen Receiver benötigen.
Mit DVB-T ist im Saarland in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
Kabel Deutschland hat angeboten, die Studentenwohnheime anzubinden. Die Kosten für die Verkabelung würde Kabel Deutschland dabei eventuell komplett übernehmen, die Grundmiete würde dann für den Kabelanschluss um wenige Euro je Monat steigen. Darin enthalten wäre ca 30 Programme. Ausländische Studenten hätten die Möglichkeit, durch Zusatzverträge Heimatsender dazu zu bekommen.
Wie beschließen, diese Diskussion auf die Heimvollversammlung zu verschieben. Dort können wir beraten, ob wir das Studentenwerk bitten, hierzu konkrete Gespräche mit Kabel Deutschland zu führen.
m) Mailinglisten. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß das Präsidium eine eigene Mailingliste hat. Neue Informationen sollten darüber verbreitet werden. Außerdem gibt es Mailinglisten für alle Bewohner, diese können auf der Homepage abonniert werden.
n) Neuwahl. Die Liste zur Anmeldung der Kandidatur zum nächsten Präsidium wird ab 06.11.2006 im Fahrstuhl aushängen. Insbesondere sind die Posten der beiden Heimpräsidenten neu zu besetzen. Mindestens ein Amtsinhaber sollte jedoch über Erfahrungen im Präsidium verfügen.

