Protokoll der Praesidiumssitzung vom 29. Januar 2007

Anwesend: Marianne Bolvon (7.1.2), Jan Christoph (10.3), Stefan Densow (1.2), Edda Engert (11.6), Arnd Hartmanns (7.6), Steffen Heil (7.9), Tamara Heil (7.9), Melanie Lang (7.3), Jochen Meiers (3.5), Christin Müller (7.0), Manuel Nevado (7.5), David Rudi (2.3), Barbara Schönich (3.2), Katharina Teuscher (4.9), Judith Tinnes (4.7)
Fehlend: Abdelhak Bellamou (9.2)
Gäste: Daniel Bura (10.0.2)
Sitzungsleitung: Jochen Meiers und Manuel Nevado
Protokollant: Steffen Heil
Sitzungsbeginn: 19:00 Uhr
Sitzungsende: 21:00 Uhr

1. Begrüßung
Unsere Heimpräsidenten, Jochen und Manuel, begrüßen das neue Präsidium zur Sitzung und stellen die Beschlussfähigkeit fest.

2. Bericht des Kassenwarts
Peter informiert über die verschiedenen Möglichkeiten des Wohnheims Konten anzulegen. Der Steuerfreibetrag des Studentenwerks ist für uns anwendbar, da wir als Untergliederung des Studentenwerks gelten. Die bisherige Situation ist unbefriedigend, da unser Kundenberater in Mannheim sitzt und dies jede Kommunikation erschwert. Insbesondere die Übertragung von Vollmachten und Inhabern (was im Wohnheim bei Neuwahlen naturgemäß häufiger als bei anderen Konten auftritt) stellt sich immer wieder als sehr langwirig und zeitaufwendig heraus. Eine sinnvolle Möglichkeit, Geld mit Zinsgewinn über 0.75% anzulegen scheint es nicht zu geben. Wir entscheiden uns nach langer Besprechung für ein neues Konto bei der lokalen Sparkasse. (Die nächste Filiale ist ca 1km vom Wohnheim entfernt.)

3. Bericht Gespräch Jacob
Es gab ein gemeinsames Frühstück der neuen Heimpräsidenten mit unserem Hausmeister und Herrn Jacob vom Studentenwerk. Der Gesprächsverlauf war durchweg positiv.

a) Problemfall Trockner. Der angeschlossene Trockner ist defekt, der "ausrangierte" Trockner funktioniert jedoch. Allerdings besitzen wir nur zwei sicher funktionierende Zähler, die an den beiden Waschmaschinen angeschlossen sind. Firma Hornbach hat nun zwei alte Zähler zur Prüfung mitgenommen. Der Trockner benötige dazu außerdem eine Möglichkeit zum direkten Anschluss an eine Abluft-Schlauch und soll daher kurzfristig in den Kopierraum umgestellt werden. Aufgrund der direkten Lage zur Außenwand und der Möglichkeit, die Abluft direkt abzuleiten, ist zu erwarten, daß er dort einwandfrei funktioniert. Sollte er dort genutzt werden, so sollen die Waschmaschinen ebenfalls dorthin transportiert werden. Der jetzige Kopierraum würde damit zur Waschküche, die jetzige Waschküche würde frei. (Es gab Überlegungen, diesen Raum gegen den Raum zwischen Lager und Heimbar zu tauschem. Dagegen gab es jedoch klare Widerstände im Präsidium: Die jetzige Waschküche ist um ein vielfaches größer und es fehlt sowieso schon Stauraum.) Über die Verwendung dieses Raums wird zu gegebener Zeit beraten. Laut Fa. Hornbach gehen die Waschmaschinen vor allem wegen falscher Verwendung schnell kaputt (u.a. zuviel Waschmittel). Eine "Good-To-Know"-Liste für Neueinzügler wird von Christin ertellt. Stefan regt an, vermehrt Flüssigkeitswaschmittel zu verwenden.

b) Küche und Heimbar. Die Renovierung der Heimbar wird vorgezogen, da es sich hierbei um sicherheitsrelevante Änderungen handelt. Ab März wird die Elektronik der Heimbar renoviert. Unabhängig davon soll möglichst zeitnah die Küche auf dem Dach neu gefliest werden. Außerdem soll sie eine Doppelspüle erhalten. Eine Grundrenovierung der Küche würde zwar von verschiedenen Präsidiumsmitglieder begrüßt, ist jedoch nicht unmittelbar erforderlich.

c) Fernsehen. (Die HVV hatte beschlossen, das Studentenwerk um Anbindung an Kabel Deutschland zu bitten, da die Sateliten-Decoder nach und nach ausfallen und eine neue Anlage sehr teuer und nicht zukunftssicher (Grundverschlüsselug) wäre.) Herr Jacob wäre selbst auch für eine Lösung über Kabel Deutschland. Er bittet uns dazu, eine Schreiben an das Studentenwerk aufzusetzen.

4. Semesterbeitrag
Die meisten Beiträge sind bereits eingesammelt. 3 der 6 Flurräte haben dies bereits an den Kassenwart weitergeleitet. Verweigerer bekommen keine Dienstleistungen des Wohnheims, insbesondere sind die Flurräte gehalten, diesen keine Waschmarken zu verkaufen.

5. Weihnachtsgeschenk für den Hausmeister
Unser Hausmeister sollte laut Präsidiumssitzung vom 14.12.2006 TOP 11 als Weihnachtsgeschenk eine Latzhose mit Guckelsberg-Logo bekommen. Da seine Kleidungsgröße nicht anders in Erfahrung zu bringen war, haben ihn unsere Heimpräsidenten direkt angesprochen, wobei deutlich wurde, dass ein solches Geschenk nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe stoßen würde. Stattdessen zeigte er reges Interesse an Teegläsern, die er bei Jochen gesehen hatte. Unsere Heimpräsidenten haben daher einen entsprechenden Satz Gläser gekauft und dem Hausmeister übergeben.

6. Fernsehprogramm / Sportsender
Einige Bewohner haben sich an Manuel mit der Bitte gewandt, Premiere Sport für den Fenseher auf dem Dach zu abbonieren. Satellitenanschluss in die Heimbar?

7. Ankündigungen
Steffen bittet alle Präsidiumsmitglieder ausdrücklich, alle Veranstalteungen auf der Ankündigungsliste des Wohnheims (announce@wohnheim-guckelsberg.de) anzukünfigen. Dies gilt für Heimbars und Filmabende ebenso wie für Spieleabende.

8. Netzwerkregeln
Bisher gibt es keine festen Regel innerhalb des Wohnheims, die über die Regelungen des Rechenzentrums hinausgeht. Dieses schreibt einen maximalen Monatstraffic pro Student von 10 GB vor, legt Konsequenzen aber erst bei höheren Grenzen fest. Problematische Fälle wie z.B. Traffic von 14,5 GB über mehrere Monate sind nicht eindeutig geklärt. Arnd und Steffen schlagen daher folgende Regelung vor:
Wenn ein Benutzer 15 GB im aktuellen Monat oder 10 GB im Schnitt über den letzten und den aktuellen Monat überschreitet, wird er durch die Netzwarte bis zum Ende des Monats gesperrt. Dies erlaubt einerseits die echte Verwendung der 10 GB, die jedem Benutzer zustehen und straft nicht sofort, falls man diese einmalig um bis zu 5 GB überschreitet. In letzterem Falle muss man allerdings im Folgemonat entsprechend "sparen".
Steffen berichtet von dem Anliegen eines Netzwartes eines anderen Wohnheims, die Trafficgrenze von 10 GB zu streichen. Arnd und Steffen stimmen überein, daß mit legalen Mitteln die 10 GB kaum zu erreichen sind. Außerdem würden durch deutlich erhöhte Grenzen oder gar eine Streichung der Grenze einen Missbrauch der Verbindung provozieren, was zu Lasten aller Benutzer ginge, da die Funkbrücken nur eine gewisse Bandbreite liefert.
Außerdem ist die Verwendung des HoRUS offiziell sowieso nur zu Studienzwecken möglich. (Diese Begrenzung gilt für alle an das HoRUS angeschlossenen Systeme.)

9. Neue Netzwarte
Steffen weißt darauf hin, daß er mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% zum 1. April ausziehen wird. Da Arnd erst zum Semesterbeginn anwesend ist, aber Neueinzüge bereits zum 1. April einziehen und dann sicherlich auch eine Netzanbindung wünschen, sollte ein Nachfolger ggf. bereits eingearbeitet sein. Da ein solcher in den Semesterferien schwer zu finden sein wird, sollte dieses Thema noch vor den Semesterferien betrachtet werden. Steffen klärt im Laufe der Woche, ob er im nächsten Semester noch vor Ort sein wird und sendet andernfalls eine Hinweismail über die Ankündigungsliste mit der Frage nach einem möglichen Nachfolger.
Arnd weißt in diesem Kontext darauf hin, daß er eventuell ab Mitte des Jahres im Ausland sein könnte, so daß mindestens ein Nachfolger sowieso vorher eingearbeitet sein sollte.

10. Raucher und Mülltrennung
Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß Rauchen im Wohnheim generell an allen frei zugänglichen Räumen (mit Ausnahme der Heimbar) strikt verboten ist. Außerdem macht es wenig Sinn, gesammeltes Altpapier in die Papiermülltonne zu werfen, solange diese in Plastiktüten verpackt sind.